Steuern in Spanien. Was Sie heute wissen müssen.
Wir sind eine spanische Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Palma de Mallorca, Spanien. Seit 1993 beraten wir unsere Mandanten auf allen Gebieten des spanischen Steuerrechts. Durch die Kooperation mit deutschen Steuerberatern und Rechtsanwälten bieten wir für grenzüberschreitende Sachverhalte maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand.
Erbschaftsteuer-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014

Erbschaftsteuer-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014

Mit Urteil vom 17.12.2014 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass das deutsche Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz in Teilen verfassungswidrig ist. Die Bedenken richten sich insbesondere gegen eine undifferenzierte Privilegierung von Betriebsvermögen, die Freistellung von Betrieben mit bis zu 20 Beschäftigten von der Einhaltung einer Mindestlohnsumme, die Verschonung betrieblichen Vermögens mit einem bis zu 50%igen Anteil von Verwaltungsvermögen sowie die Anfälligkeit für Steuergestaltungen, die zu nicht zu rechtfertigenden Ungleichbehandlungen führen.

Begünstigt sind nach dem derzeit geltenden Recht auch Anteile an Kapitalgesellschaften mit Sitz oder Geschäftsleitung in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums, wenn der Erblasser oder Schenker am Nennkapital der Gesellschaft zu mindestens 25% beteiligt ist. Hierunter fallen grundsätzlich auch Anteile an einer spanischen Immobilien-S.L.

Spanien: Wirtschaftsaussichten 2015

Spanien: Wirtschaftsaussichten 2015

Die spanische Wirtschaft wird 2015 um 2 bis 2,2 % wachsen. Auch die Schaffung von Arbeitsplätzen könnte um den gleichen Prozentsatz zunehmen.

Diese Aussichten sind mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet:

1.    eine mögliche Stagnation der Volkswirtschaften der Europäischen Union (EU),

2.    eine mögliche Verschärfung der finanziellen Instabilität und eine Ansteckung der am stärksten verschuldeten Volkswirtschaften,

3.    eine mögliche Beeinträchtigung des Konsums durch die geringe Schaffung von Arbeitsplätzen,

4.    ein möglicher weiterer Anstieg der Importe zusammen mit fehlenden Exportimpulsen, was der Ausgewogenheit des Außenhandels im Wege steht,

Voraussetzung für  Vorsteuerabzug bzw. Erstattung

Voraussetzung für Vorsteuerabzug bzw. Erstattung

Voraussetzung für  Vorsteuerabzug bzw. Erstattung

Vorsteuerbeträge sind in Deutschland nur unter folgenden Voraussetzungen abzugs- bzw. erstattungsfähig:

·         Die Vorsteuer muss für eine Lieferung oder sonstige Leistung angefallen sein, die von einem anderen Unternehmer für das eigene Unternehmen bezogen worden ist.

·         Es muss eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegen und bei Zahlung vor Ausführung der Leistung zusätzlich der Zahlungsnachweis erbracht werden.

·         Es muss sich um eine gesetzlich geschuldete Steuer handeln.

In der Praxis grenzüberschreitender Leistungsverrechnungen haben diese Regelungen folgenden Haken:

Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbssteuer auf den Balearen hat einen variabler Steuersatz, d.h. 8% bis 10 %.

Bis Euro 400.000,- beträgt der Steuersatz 8 %. Von Euro 400.000,01,- bis Euro 600.000,- beträgt dieser 9 %. Ab Euro 600.000,01 bis …. wird der Satz von 10 % angewandt.

Parkplätze, die nicht an die Wohnung angeschlossen sind (max. 2 pro Wohnung) werden mit 8 % belegt aber nur bis zu einem Wert von Euro 30.000,-. Was Euro 30.000,- übersteigt, mit 9%.

Als Bemessungsgrundlage wird der Steuersatz auf den Gesamtwert der Immobilie angewandt und nicht einzeln auf dem Wert der übertragenen ungeteilten Prozente.

Zum Beispiel:
Ein Ehepaar kauft zu selben Teilen (50 % – 50 %) ein Haus auf Mallorca, dessen Gesamtwert Euro 1.000.000,- ist. Die Bemessungsgrundlage müsste theoretisch für jeden einzelnen Euro 500.000,- sein, ist es aber nicht ganz. Die Kalkulation in den 3 Steuertranchen wird auf den Gesamtwert von Euro 1.000.000,- angewandt. Die Grunderwerbssteuer, die für jeden einzelnen zu zahlen ist, wäre wie folgt:
Für die ersten Euro 200.000,- muss 8 % bezahlt werden, die darauffolgenden Euro 100.000,- werden mit 9 % versteuert, und die restlichen Euro 200.000,- mit 10 % (16.000,- + 9.000,- + 20.000,- = Euro 45.000,-)

Die Zahlungsfrist beträgt 30 Tage nach Unterschrift der Kaufurkunde.

Steuern in Spanien. Was Sie heute wissen müssen.

Steuern in Spanien. Was Sie heute wissen müssen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten steuerlichen Neuerungen vor, die Sie beachten müssen, wenn Sie in Spanien investiert haben oder darüber nachdenken, in Spanien zu investieren oder Geschäfte zu machen.

1. Infolge des jüngsten Urteils des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 03.09.2014), mit dem die steuerliche Ungleichbehandlung von Steuerresidenten und Nicht-Steuerresidenten für unrechtmäßig erklärt wurde, belaufen sich die Steuern bei der Vererbung von Immobilien auf Mallorca zwischen Verwandten auf 1 %.

2. Beim Verkauf von Immobilien verringert sich der Steuersatz auf den Veräußerungsgewinn von derzeit 21 % auf 20 % im Jahr 2015 und auf 19 % 2016. Trotzdem fallen für ab 2015 getätigte Verkäufe höhere Steuern an. Der Grund hierfür ist, dass die Aktualisierungs- (Inflationsausgleich) und Reduktionskoeffizienten entfallen werden, wobei es sich um zwei Maßnahmen handelt, die in

Spanische Steuererklärung

Spanische Steuererklärung

Wer in Spanien zwar nicht gebietsansässig, aber Eigentümer einer hier belegenen Immobilie ist, muss wissen, dass er hier dennoch beschränkt einkommen- und vermögensteuerpflichtig ist.

Die sich daraus ergebenden steuerlichen Verpflichtungen sind vielen, die sich in entsprechender Situation befinden, nicht bekannt. Oft werden sie mit den Verpflichtungen, die sich aus der gemeindlichen Grundsteuer (IBI) ergeben, verwechselt. Einkommen- und Vermögensteuer sind jedoch keine gemeindlichen, sondern staatliche Steuern.

Ein weiterer Grund, weshalb diese Steuerpflichten übersehen werden, ist das Fehlen einer Aufforderung seitens des Finanzamts. Sowohl Erklärung als auch Zahlung dieser Steuern müssen vom Steuerpflichtigen selbst und unaufgefordert erfolgen. Hieraus erklärt sich, weshalb diejenigen, die keinen

Steuerreform 2015: Viele, die das Haus vor 1994 gekauft haben, müssten es sogleich verkaufen, um die angehäuften Steuervorteile nicht zu verlieren.

Steuerreform 2015: Viele, die das Haus vor 1994 gekauft haben, müssten es sogleich verkaufen, um die angehäuften Steuervorteile nicht zu verlieren.

Die Regierung hat die Reform der Besteuerung natürlicher Personen, die am 1. Januar 2015 in Kraft treten wird, dem Parlament vorgelegt.

Eine der bedeutenden Änderungen besteht in der Änderung der Steuersituation von Veräußerern von Immobilien, die höhere Steuern zahlen werden. Der Grund hierfür ist, dass die Aktualisierungs- (Inflationsausgleich) und Reduktionskoeffizienten entfallen werden, wobei es sich um zwei Maßnahmen handelt, die in besonderem Maße vor 1994 gekaufte Häuser betreffen.

Spanische Erbschafts- und Schenkungssteuer von EU wegen Diskriminierung von Gebietsfremden für unrechtmäßig erklärt

Im Jahr 2011 beschloss die Europäische Kommission wegen der Diskriminierung von Gebietsfremden durch die spanischen Erbschafts- und Schenkungssteuer-bestimmungen vor dem Europäischen Gerichtshof Klage gegen Spanien einzureichen.

Am 3. September 2014 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) schließlich geurteilt, dass Spanien die ihm obliegenden Verpflichtungen bezüglich der Beschränkung des freien Kapitalverkehrs, welche durch Artikel 63, Absatz 1 des EuGH und Artikel 40 des EWR-Vertrags untersagt ist, verletzt hat, indem es zuließ, dass Unterschiede bei der steuerlichen Behandlung von Schenkungen und Erbschaften in folgenden Fällen eingeführt wurden:

Immobilienbesitzer in Spanien über spanische Gesellschaften: Keine Panik!

Immobilienbesitzer in Spanien über spanische Gesellschaften: Keine Panik!

Am 29. Juni wurde in der Immobilienbeilage der Welt am Sonntag der Artikel „Panik am Pool” von Richard Haimann veröffentlicht (Ausgabe 26, Seite 23).Ich würde gerne das Thema spanische Gesellschaften mit Immobilienbesitz ansprechen.

Viele unserer Mandanten haben dieses Konstrukt, und derzeit entsteht aufgrund des jüngsten Urteils des Bundesfinanzhofs (Az. IR 109-111/10) und der zahlreichen Veröffentlichungen in den Medien große Unsicherheit.  Am 10. Oktober 2013 habe ich bereits einige Informationen zu diesem Urteil per Mail geschickt. Meine Anmerkungen zu dem Urteil finden sich auch in diesem Blog.

Statistisches Geschenk der eu an Spanien

Ab jetzt wird Spanien reicher sein, wenn auch nur statistisch. Und es wird nicht Dank der Bemühungen der Politiker sein.

Die Daten  vom spanischen BIP werden um 47.000 Millionen Euro wachsen, d.h. automatisch von +2,7% bis 4,5%. Dieses geschieht, Dank der Aufnahme in die Statistikberechnung der Aktivitäten der Prostitution und des Drogenhandels.

Eurostat hat die gleichen Richtlinien an alle Staaten gegeben, wie diese die Wirtschaftlichkeit von Prostitution und Drogen berechnen sollen: Austausch der Daten hinsichtlich der Beschlagnahmen durch die Polizei, Verhaftungen und Expertenstudien.