Einkünfte aus DER VERMIETUNG von Immobilien

Anzugeben ist der gesamte vom Mieter erhaltene Betrag ohne Abzug von Kosten.

Wenn es sich jedoch um Steuerpflichtige handelt, die in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union Gebietsansässig sind, können diese zur Bestimmung der Bemessungsgrundlage die im spanischen Einkommenssteuergesetz vorgesehenen Aufwendungen abziehen, sofern belegt wird, dass diese im direkten Zusammenhang mit den in Spanien erzielten Einkünften stehen und eine unmittelbare und unauflösbare wirtschaftliche Verbindung mit der in Spanien betriebenen Geschäftstätigkeit haben.

Diese Einkünfte gelten als entstanden, sobald sie seitens des Vermieters einforderbar sind oder in dem Zeitpunkt, an dem der Vermieter ihren Eingang verzeichnet, je nachdem was zuerst der Fall ist.

Steuersatz:

Jahr des Entstehens der steuerpflichtigen Einkünfte
2011
2012-2013
Steuersatz
24%
24,75%

Formular: Formular 210, Einkommensart 01.

Das Formular wird sowohl verwendet, um jede einzelne steuerpflichtige Einnahme zu erklären, als auch verschiedene Einkünfte in einem bestimmten Zeitraum zusammengefasst zu erklären.

Verschiedene Einkünfte desselben Steuerpflichtigen können zusammengefasst werden, sofern sie unter die gleiche Einkommensarten-Kennziffer fallen, vom gleichen Zahler stammen, für sie der gleiche Steuersatz gilt, und, falls sie aus einer Sache oder einem Recht entstehen, auf die gleiche Sache bzw. das gleiche Recht zurückzuführen sind.

Der Zusammenfassungszeitraum ist vierteljährlich, wenn es sich um Selbstveranlagungen mit verbleibender Steuerschuld handelt, oder jährlich, wenn es sich um Selbstveranlagungen handelt, bei denen sich der Steuerbetrag auf null beläuft oder das Finanzamt einen Betrag zurückerstatten muss (verbleibendes Steuerguthaben).

Abgabeformen:

– auf Papier, durch Ausfüllen und Ausdrucken eines Formulars, das auf der Website des Finanzamts bereitgestellt wird.

– über das Internet.

Abgabefrist: hängt vom aus der Selbstveranlagung resultierenden Betrag ab:

• Bei verbleibender Steuerschuld: die 20 ersten Kalendertage der Monate April, Juli, Oktober und Januar in Bezug auf die Einkünfte, die im vorhergehenden Kalenderquartal entstanden sind.

Domizilierung der Zahlung der Steuerschuld: bei Abgabe über das Internet kann die Zahlung vom 1. bis zum 15. der Monate April, Juli, Oktober und Januar domiziliert werden.

• Bei einem Steuerbetrag von null: vom 1. bis 20. Januar des Jahres, das auf das Jahr des Entstehens der erklärten Einkünfte folgt.

• Bei verbleibendem Steuerguthaben: ab dem 1. Februar des Jahres, das auf das Jahr des Entstehens der erklärten Einkünfte folgt, und innerhalb von vier Jahren ab dem Ende der Frist für die Abgabe und die Abführung des Einbehalts. Die Frist zur Abgabe der Selbstveranlagung gilt zum Datum ihrer Abgabe als beendet.

 

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Alle Angaben sind nach bestem Wissen zusammengestellt. Eine Haftung für deren Inhalt kann jedoch nicht übernommen werden. Im Bedarfsfall erteilen wir gerne ausführlich Auskunft. Stand: September 2013.

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