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Spanischer Immobilienmarkt 2015

Spanischer Immobilienmarkt 2015

Die Immobilienbranche schließt 2014 mit großem Optimismus ab. Nachdem die Branche über mehrere Jahre hinweg von Rückgang und schwarzen Wolken geprägt war, hat das Auftauchen neuer Marktakteure, wie internationale Fonds und Socimis (Immobilieninvestmentgesellschaften zum Vermietungszweck) eine Trendwende eingeleitet. Vor ein paar Monaten hat damit, dass sich zu den Unternehmen neue Akteure, wie die Servicers (mit der Verwaltung und Beitreibung von Hypothekendarlehen befasste Unternehmen), gesellten, eine Veränderung begonnen.

Spanien: Wirtschaftsaussichten 2015

Spanien: Wirtschaftsaussichten 2015

Die spanische Wirtschaft wird 2015 um 2 bis 2,2 % wachsen. Auch die Schaffung von Arbeitsplätzen könnte um den gleichen Prozentsatz zunehmen.

Diese Aussichten sind mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet:

1.eine mögliche Stagnation der Volkswirtschaften der Europäischen Union (EU),

2.eine mögliche Verschärfung der finanziellen Instabilität und eine Ansteckung der am stärksten verschuldeten Volkswirtschaften,

Steuern in Spanien. Was Sie heute wissen müssen.

Steuern in Spanien. Was Sie heute wissen müssen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten steuerlichen Neuerungen vor, die Sie beachten müssen, wenn Sie in Spanien investiert haben oder darüber nachdenken, in Spanien zu investieren oder Geschäfte zu machen.

1. Infolge des jüngsten Urteils des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 03.09.2014), mit dem die steuerliche Ungleichbehandlung von Steuerresidenten und Nicht-Steuerresidenten für unrechtmäßig erklärt wurde, belaufen sich die Steuern bei der Vererbung von Immobilien auf Mallorca zwischen Verwandten auf 1 %.

Spanische Erbschafts- und Schenkungssteuer von EU wegen Diskriminierung von Gebietsfremden für unrechtmäßig erklärt

Spanische Erbschafts- und Schenkungssteuer von EU wegen Diskriminierung von Gebietsfremden für unrechtmäßig erklärt

Im Jahr 2011 beschloss die Europäische Kommission wegen der Diskriminierung von Gebietsfremden durch die spanischen Erbschafts- und Schenkungssteuer-bestimmungen vor dem Europäischen Gerichtshof Klage gegen Spanien einzureichen.

Am 3. September 2014 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) schließlich geurteilt, dass Spanien die ihm obliegenden Verpflichtungen bezüglich der Beschränkung des freien Kapitalverkehrs, welche durch Artikel 63, Absatz 1 des EuGH und Artikel 40 des EWR-Vertrags untersagt ist, verletzt hat, indem es zuließ, dass Unterschiede bei der steuerlichen Behandlung von Schenkungen und Erbschaften in folgenden Fällen eingeführt wurden:

Statistisches Geschenk der eu an Spanien

Statistisches Geschenk der eu an Spanien

Ab jetzt wird Spanien reicher sein, wenn auch nur statistisch. Und es wird nicht Dank der Bemühungen der Politiker sein.

Die Daten  vom spanischen BIP werden um 47.000 Millionen Euro wachsen, d.h. automatisch von +2,7% bis 4,5%. Dieses geschieht, Dank der Aufnahme in die Statistikberechnung der Aktivitäten der Prostitution und des Drogenhandels.

Eurostat hat die gleichen Richtlinien an alle Staaten gegeben, wie diese die Wirtschaftlichkeit von Prostitution und Drogen berechnen sollen: Austausch der Daten hinsichtlich der Beschlagnahmen durch die Polizei, Verhaftungen und Expertenstudien.

Spanien: Wirtschaft 2014

Spanien: Wirtschaft 2014

Es scheint, dass sich die Ansicht der Analysten konsolidiert, dass der spanischen Wirtschaft ein Wachstumszyklus widerfährt, dass sie aus der Rezession kommt und langsam ein bescheidenes Wachstum verzeichnen kann. Aber die Beschleunigung diesen Wachstums kommt erst in den kommenden Trimestern. Im Jahr 2014 wird geschätzt, dass das BIP-Wachstum rund 1% sein wird. Die Exportquote beläuft sich zur Zeit auf 34,10 % des BIP.

STEUERN IN SPANIEN: Kurz vor der Reform des gesammten Steuersystems?

STEUERN IN SPANIEN: Kurz vor der Reform des gesammten Steuersystems?

Die Experten-Kommission für die Steuerreform hat einen Vorschlag an das spanische Finanzministerium am 13. März übergeben. Das Dokument, das über 400 Seiten hat, beinhaltet eine drastische Änderung des gesamten Steuersystems.  Diese neun „Weisen“ der Kommission schlagen eine Reduktion von 5 bis 10 Prozent bei der Körperschaftssteuer vor, dessen allgemeiner Satz zur Zeit bei 30 Prozent liegt. Diese Maßnahme würde gemäß der Aussage der Weisen, eine allgemeine Eliminierung von steuerlichen Anreizen und Steuer-Abzügen aufweisen. Einige von denen so wichtig wie die ermäßigte Sätze für mittlere Firmen oder die Steuerfreiheit bei Reinvestition der Gewinne.

Bundesfinanzhof, Urteil vom 12.06.2013

Bundesfinanzhof, Urteil vom 12.06.2013

Die unentgeltliche Nutzung der in Spanien belegenen Ferienimmobilie einer spanischen Kapitalgesellschaft in der Rechtsform einer Sociedad Limitada durch deren in Deutschland ansässige Gesellschafter kann bei den Gesellschaftern als verdeckte Gewinnausschüttung in Gestalt der verhinderten Vermögensmehrung zu behandeln sein.

Das Besteuerungsrecht an einer solchen verdeckten Gewinnausschüttung gebührt Deutschland –mit jeweils unterschiedlichen Folgen für die Anrechnung spanischer Ertragsteuern– entweder nach Art. 10 Abs. 3 i.V.m. Abs. 1 oder nach Art. 21 DBA Spanien 1966, nicht aber Spanien nach Art. 6 Abs. 3 i.V.m. Abs. 1 DBA-Spanien 1966.

Spanien: Immobilienmarkt

Spanien: Immobilienmarkt

Seit 2007 ist der durchschnittliche Immobilienpreis in Spanien um 30 % gesunken und die Prognose der Analysten ist, dass dieser um weitere 30% bis zum Jahr 2017 sinken wird. Das sind Prognosen, mit denen die meisten Analysten sich einig sind: der FMI, die britische Firma “Capital Economics“ und die Beraterfirmen “Aguirre Newman” und “RR de Acuña Asociados”.

Bzgl. dieses Rückganges, der noch vor uns liegt, ist es nicht verwunderlich, wenn wir davon ausgehen, dass Spanien ein Land mit 6 Millionen Arbeitslosen ist und wo die Löhne um 5% fallen werden. Ein Rückgang von 25-30%, das ist das Verhältnis zwischen Preisen und Löhnen, welches bestehen sollte, damit die Immobiliennachfrage erhalten bleibt.

Berechnung spanische Erbschaftssteuer

Berechnung spanische Erbschaftssteuer

+ Wert des zusätzlichen Vermögens
(nicht deklariertes Vermögen, was aber dem Nachlasser bis zu einem Jahr vor seinem Ableben gehörte oder was dieser vor drei Jahren erworben hat)

+ Wert des Hausrates
(3 % des Vermögenswertes)

– Lasten
(gewisse Dienstbarkeiten)

– Absetzbare Verbindlichkeiten
(z.B. Hypotheken)

= Besteuerungsgrundlage