Steuern in Spanien. Was Sie heute wissen müssen.
Neues Tourismusgesetz: welche Vermietungen werden legal und welche illegal sein?

Neues Tourismusgesetz: welche Vermietungen werden legal und welche illegal sein?

LEGAL

·       Immobilien, die bereits bei der Tourismusbehörde registriert sind:

Diese können weiterhin ganz normal vermietet werden.

Eigentümer von freistehenden Häusern und Appartments in touristischen Gebäuden, die in den letzten Jahren die Lizenz für diese Art von Vermietung seitens der Tourismusbehörde erhalten haben, werden praktisch nicht betroffen sein, da die Änderungen geringfügig sind. Es wird eine neue Regelung zu den Sanktionen geben, im Allgemeinen gibt es jedoch keine weiteren Änderungen.

Vermietung von Ferienwohnungen mit dem Gesetz in der Hand

Vermietung von Ferienwohnungen mit dem Gesetz in der Hand

Es gibt zwei Gesetze, die die hnraumvermietung regeln.

Das eine ist das staatliche Gesetz über die Vermietung von städtischen Wohnungen (LAU). Es wurde 2013 reformiert.

Das andere ist das Balearische Tourismusgesetz 8/2012. Hierbei handelt es sich um ein regionales Gesetz der Balearischen Inseln. Es hat regionale Geltung.

Das staatliche Gesetz hat Vorrang vor dem regionalen Gesetz, welches Ersteres nicht verletzten darf.

Das LAU:

Dieses Gesetz erlaubt eindeutig die aisonvermietung. Würde es dies nicht tun, wäre das eine Einschränkung des allgemein in Art. 348 des Bürgerlichen Gesetzbuches festgehaltenen Eigentumsrechts sowie der Vertragsfreiheit aus 1254 des gleichen Gesetzbuches.

Mieten und vermieten in Spanien

Mieten und vermieten in Spanien

Wen Sie Besitzer einer Immobilie in Spanien sind, denken Sie vielleicht an die Möglichkeit, diese zu vermieten. Diesbzgl. müssen Sie folgendes bedenken:

Die Mieteinnahmen müssen für Nichtresidente mit 24,75 % versteuert werden. Auf den Bruttobetrag der Vergütung wird dann diese Steuer erhoben. Abzüge der Kosten sind zugelassen. Der Zusammenfassungszeitraum ist vierteljährlich, wenn es sich um Selbstveranlagungen mit verbleibender Steuerschuld handelt, oder jährlich, wenn es sich um Selbstveranlagungen handelt, bei denen sich der Steuerbetrag auf null beläuft oder das Finanzamt einen Betrag zurückerstatten muss (verbleibendes Steuerguthaben). Abgabefrist bei verbleibender Steuerschuld: die 20 ersten Kalendertage der Monate April, Juli, Oktober und Januar in Bezug auf die Einkünfte, die im vorhergehenden Kalenderquartal entstanden sind.