Steuern in Spanien. Was Sie heute wissen müssen.
Wir sind eine spanische Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Palma de Mallorca, Spanien. Seit 1993 beraten wir unsere Mandanten auf allen Gebieten des spanischen Steuerrechts. Durch die Kooperation mit deutschen Steuerberatern und Rechtsanwälten bieten wir für grenzüberschreitende Sachverhalte maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand.
Steuern in Spanien

Steuern in Spanien

Spanien kann im Vergleich mit den übrigen europäischen Ländern als Land mit mittelhohem Steuerniveau angesehen werden. Bei einigen wenigen Steuern, wie beispielsweise der Gewerbesteuer, ist die Besteuerung in Spanien niedriger. Manche Einkommensarten werden vorteilhafter behandelt, wie etwa Kapitalerträge, auf die Einkommensteuer mit einem festen Steuersatz zwischen 19 und 23 Prozent zu entrichten ist.

Der Einsatz von Kapitalgesellschaften, in Form einer Sociedad Limitada (GmbH), besonders zu empfehlen; wenn alles richtig gemacht wird, können sie erhebliche Steuervorteile bringen. (Siehe https://www.steuerberatermallorca.com/die-sociedad-limitada-sl/)

Abgabe der spanische Einkommensteuererklärung 2018

Abgabe der spanische Einkommensteuererklärung 2018

Am 2. April startete der Zeitraum für die Abgabe der Einkommensteuererklärung für das Kalenderjahr 2018, die 2019 eingereicht wird. Vom 2. April bis zum 26. Juni 2019 kann der Entwurf der Einkommensteuererklärung 2018 online beantragt und eingereicht werden (IRPF-Zeitraum 2019). Ab Anfang Mai können Termine zur Abgabe von Steuererklärungen und zur Abänderung der Entwürfe bei den Finanzämtern vor Ort vereinbart werden.

Eine der häufigsten Fragen von Erwerbstätigen ist, wie die Jahreserklärung korrekt erstellt wird.

Im Folgenden werde ich die Berechnung der Prozentsätze je nach Einkommensstufe und die Beantragung des Entwurfs für die Einkommensteuererklärung in Spanien erläutern.

Klar Verständlich: Mehrwertsteuer bei Ein- und Ausfuhrgeschäften

Klar Verständlich: Mehrwertsteuer bei Ein- und Ausfuhrgeschäften

Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler, die Waren und/oder Dienstleistungen außerhalb ihres eigenen Landes verkaufen oder einkaufen, müssen eine Reihe von Vorgaben in Bezug auf die Meldungen und Inrechnungstellung der Umsatzsteuer einhalten. Diese Vorgaben hängen von einigen geografischen Aspekten (Länder innerhalb oder außerhalb der Europäischen Union) und von der Art des Geschäfts (Kauf oder Verkauf) ab.

In Bezug auf die umsatzsteuerliche Behandlung lassen sich Außenhandelsgeschäfte jedoch in zwei Hauptarten unterteilen:

1) Innergemeinschaftliche Geschäfte, d.h. zwischen Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU).

2) Geschäfte mit Ländern außerhalb der EU.

Als Freiberufler oder selbstständiger Unternehmer in Spanien

Als Freiberufler oder selbstständiger Unternehmer in Spanien

Es gibt generell zwei Systeme um in Spanien einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachzugehen. Zum einen ist dies mittels einer Handelsgesellschaft (z. B. einer GmbH oder einer Aktiengesellschaft) oder aber ohne Gesellschaft möglich. Im letzteren Fall handelt es sich um eine Tätigkeit, die von einer natürlichen Person unter deren eigenem Namen und eigener Steuernummer ausgeübt wird. Wenn es sich um mehrere Personen handelt, besteht ferner die Möglichkeit einer Gütergemeinschaft, ähnlich einer deutschen GBR.

Die Wahl eine Tätigkeit mittels einer Handelsgesellschaft, normalerweise in Form einer GmbH (SL) zu betreiben, ist abhängig von diversen Faktoren: Art des Gewerbes, Höhe des Einkommens, Anzahl der Gesellschafter, Gesellschaftsstruktur etc. Aus steuerlicher Sicht kann man allgemein sagen, dass eine GmbH ab einem Jahresgewinn in Höhe von etwa 50.000 Euro interessant ist.

Das Erlöschen des Nießbrauchrechts bei Ableben des Nießbrauchberechtigten

Das Erlöschen des Nießbrauchrechts bei Ableben des Nießbrauchberechtigten

Wenn ein Nießbrauchberechtigter stirbt, müssen die Begünstigten für die Konsolidierung des Eigentums, die aufgrund des Erlöschens des Nießbrauchrechtes erfolgt, Steuern bezahlen. Die Erben, die seinerzeit das nackte Eigentum erworben haben, werden demzufolge durch das Ableben des Nießbrauchberechtigten zum Volleigentümer.

Diese Konsolidierung des Eigentums durch Erlöschen des Nießbrauchrechtes ist ein Steuertatbestand, der der Grunderwerbsteuer oder Erbschafts/Schenkungssteuer unterliegt.

Wenn der Obereigentümer das bloße Eigentum der Immobilie durch Kauf erworben hat, muss dieser Grunderwerbssteuer bezahlen.

Steuerpflicht: Deutschland oder Spanien?

Steuerpflicht: Deutschland oder Spanien?

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Spanien vom 03.02.2011, das am 18.10.2012 in Kraft getreten ist, sieht grundsätzlich zwei Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung vor, die sich bei einer in Spanien ansässigen Person wie folgt auswirken:

  1. Anrechnungsmethode: Einkünfte aus Deutschland werden auch der Besteuerung in Spanien unterworfen, aber die in Deutschland gezahlte Steuer kann von der spanischen Steuer abgezogen werden
  2. Freistellung unter Progressionsvorbehalt: Einkünfte aus deutschen Quellen werden in Spanien nicht besteuert, gleichwohl werden diese Einkünfte für die Bestimmung des auf die übrigen spanischen Einkünfte anwendbaren Steuersatzes berücksichtigt.
NIE-Nummer

NIE-Nummer

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Bei der NIE-Nummer handelt es sich um die Identifikationsnummer für Ausländer (Número Identificador del Extranjero).

Alle Ausländer, die wirtschaftliche, berufliche oder soziale Interessen in Spanien verfolgen, müssen zur Identifizierung über diese persönliche, einzigartige und exklusive Nummer verfügen. Diese Verpflichtung besteht unabhängig davon, ob der Ausländer Resident in Spanien ist oder nicht. Die NIE-Nummer dient ebenfalls für jegliche Handlungen steuerlicher Natur oder solche mit steuerlicher Auswirkung.

Einschränkungen bei der Verrechnung von Verlusten (negativen Bemessungsgrundlagen)

Einschränkungen bei der Verrechnung von Verlusten (negativen Bemessungsgrundlagen)

Manchmal wird die Möglichkeit in Betracht gezogen Gesellschaften zu erwerben, die aufgelaufene Verluste aufweisen, um diese Situation steuerlich nutzen zu können.

In Artikel 26 des Körperschaftssteuergesetzes sind jedoch einige Tatbestände aufgeführt, bei denen negative
Bemessungsgrundlagen vorangehender Geschäftsjahre NICHT verrechnet werden. Dies ist der Fall, wenn die folgenden Umstände gegeben sind:

Haftung des Geschäftsführers einer Sociedad Limitada

Haftung des Geschäftsführers einer Sociedad Limitada

Die spanische Gesetzgebung beschränkt die Haftung der Gesellschafter einer SL auf die jeweilige Kapitaleinlage derselben.

Diese Beschränkung kommt jedoch nicht auf die Geschäftsführer der Gesellschaft zur Anwendung. Unter gewissen Umständen kann die Behörde die Haftung für auf die Amtsführung der Geschäftsführer zurückzuführende Schulden der Gesellschaft gegenüber den öffentlichen Behörden auf diese umleiten. Dies ist der Fall bei Schulden, die die Gesellschaft gegenüber dem Finanzamt oder der Sozialversicherung hat.

Vor- und Nachteile der Sociedad Limitada (spanische GmbH)

Vor- und Nachteile der Sociedad Limitada (spanische GmbH)

Vorteile:

  • Die Haftung gegenüber Gläubigern ist begrenzt auf das Gesellschaftskapital und auf die Güter auf Namen der Gesellschaft.
  • Die bürokratischen Verfahren sowohl bei Gründung als auch während des Betriebs sind relativ schlicht und einfacher als im Fall einer Aktiengesellschaft (S.A.).
  • Das Mindestkapital ist relativ gering und beträgt 3.000 €. Nach Einzahlung kann dieses zur Finanzierung von Investitionen oder im Fall von Liquiditätsbedarf eingesetzt werden.
  • Die Mindestanzahl der Gesellschafter ist einer, so dass es sich um eine Einmanngesellschaft handeln kann.